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2015/19

Roman „Heimatgold“

Erscheint im April 2019 im Volk Verlag. (Sie können dieses Buch bereits vorbestellen!)

Der Roman erzählt die Lebensgeschichte von Josef Straßberger, dem Olympiasieger in Amsterdam 1928, Bronzemedaillengewinner in Los Angeles 1932, Weltmeister und neunfacher Weltrekordhalter im Schwergewichtheben. Der Autor, Enkel der Hauptfigur des Romans, beginnt in der Jetzt-Zeit, als ihm die elterliche Mietwohnung gekündigt wird, und er in der Abstellkammer die Kisten mit dem Nachlass durchstöbert. Und er beginnt die Zeitschnipsel und Erinnerungen, in eine fiktive Erzählung über das Leben seines Großvaters zusammen zu setzen. Den Aufstieg und den Niedergang eines Sportlerlebens in der Zeit von 1914 bis 1950.

Vorkriegszeit im ländlichen Bayern: Die Bauern schaffen sich die ersten landwirtschaftlichen Maschinen an, Feldarbeit prägt den Alltag. Der kleine Josef Straßberger wächst behütet auf einem kleinen Bauernhof bei Kolbermoor auf und zu einem jungen, stattlichen Burschen heran. Monatelang hatte er in seinem „Muckikammerl“ trainiert, Hanteln gestemmt und Muskeln aufgebaut.
Josef Straßberger hatte ein Ziel, dem er verbissen entgegenschwitzte: Beim nächsten Kraftsportfest als stärkster Mann aufs Siegerpodest zu steigen. Schnell wird die Sportwelt auf ihn aufmerksam und lockt ihn in die Stadt. Er geht zu den Hebern des TSV 1860. Nationale und internationale Titel häufen sich: Deutscher Meister, Weltmeister, Weltrekordhalter – Olympiasieger 1928.

Der Autor Andreas Lechner taucht tief in das bewegte Leben seines Großvaters ein und entwirft dabei ein grandioses Sittengemälde der Zeit um den Ersten Weltkrieg bis in die späten 1940er Jahre. Er erzählt von großen sportlichen Erfolgen und dem wirtschaftlichen Aufstieg zum Hotelbesitzer im München der Goldenen Zwanziger – aber ebenso vom Grauen der NS-Zeit, dem bittersüßen Karriereende als Gewichtheber und zuletzt von der totalen Katastrophe in den Wirren des Zweiten Weltkriegs.

Fakten zum Buch
Autor: Andreas Lechner
ISBN: 978-3-86222-300-8
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag, 15,0 x 24,5 cm, ca. 250 Seiten
Erscheinungstermin: April 2019

Über den Autor:
Andreas Lechner ist als Regisseur und Produzent tätig, ansonsten ist er als Autor, Musiker und Schauspieler in Film und Theater unterwegs. Zuletzt am Berliner Ensemble und im Kinofilm „Zwei Herren im Anzug“ von Josef Bierbichler.

„Was für ein Kerl“ von Andreas Lechner in der TAZ – Sonderausgabe zu 100 Jahre Freistaat Bayern (6.11.2018)

Bildergalerie Bayern 2: Bilder aus dem Leben von Josef Straßberger

Links:

  • „Er war der erste Bayer, der bei Olympischen Spielen eine Goldmedaille gewann. Der Gewichtheber Sepp Straßberger. Christoph Krix zeichnet das Leben dieses bayerischen Kraftmenschen nach, der sportliche Triumphe feierte, zu Ansehen und Wohlstand kam – aber durch den Krieg fast alles wieder verlor.“

Bayern 2: „Der Stärkste Mann der Welt – Sepp Straßberger – ein Herkules aus Bayern“ 

  • Olympia – „Der gwamperte Herkules“ von Hans Kratzer:

Süddeutschen Zeitung vom 13.08.2016 anlässlich der Olympiade in Rio de Janeiro

 

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2009

  • PASEO MIRAMAR – EIN PALMENSOMMER (unveröffentlichte Arbeitsprobe)
    • Entstanden während des Stipendiumaufenthalts in der Villa Aurora, Los Angeles
    • Reading in Lawrence Ascher Galery, L.A. (Video ansehen)
  • Chapter from Paseo Miramar: Novel in Progress by Villa Aurora Fellow Andreas Lechner (University of Southern California)

  • FRIEDA  als Hörbuch
    • Monolog als Hörbuch bei Komplett Media erschienen (Bei Amazon kaufen) –
    • Andreas Lechner liest „Frieda“ – siehe Kontakt
    • CD-Tipp Münchner Merkur (CD erhältlich per Email-Bestellung beim Autor)
    • »Am 1. Mai 26 bin ich auf die Welt gekommen und mein Papa hat mir gesagt, da hast Dir ja einen schönen Tag ausgesucht. Nix wie gschossn ist da worden« 
    • Stramm war er beieinander, der Papa. Frieda Maria Lechner, geboren am 1. Mai 1926, war die Tochter von Josef Strassberger, dem ungeheuer erfolgreichen Münchner Gewichtheber. Er war nicht nur 13 Mal deutscher Meister, sondern errang 1928 und 1932 Medaillen bei den Olympischen Spielen. Andreas Lechner, der selbst liest, lässt seine Mutter in einer einfachen, geraden Münchner Mundart erzählen: von einem Sportler der alten Art, der Wirt wurde, von ihrer Kindheit in der Nazizeit, der Lebenstüchtigkeit in der Nachkriegszeit und den Übergang in den Frieden der Bundesrepublik. Frieda Maria Lechner war eine Zeitzeugin vor 1945, der Wirtschaftswunderjahre, bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Das Buch ist eingebettet in die Kulisse Münchens und beschreibt das Leben völlig unsentimental; von ihrem eigenen Schicksal, wie die Familie alles verloren hat bei der Währungsreform, wie sie Pech mit dem ersten Mann Beppi gehabt hat, mehr Glück mit dem zweiten Mann Franz, sich durchgeschlagen hat als Ladenbesitzerin bis zur Zeit als die Kaufhäuser und Großmärkte die kleinen Läden kaputt gemacht haben, bis zu ihrem Tod. Frieda erzählt, wie sie den Valentin erlebt hat, die Ida Schuhmacher, den Carl Orff.
    • „Eine Münchner Lebens-und Sittengeschichte ist dieser Monolog, von Andreas Lechner glänzend eingelesen und auch von ihm selbst mit wenigen, aber sehr passenden Zwischenmusiken versehen.“ Bernhard Jugel, Bayerischer Rundfunk

Hörbuch Frieda

Gerne können Sie buchen unter bergfilm@aol.com.

Frieda Lesung CD-Cover

 

FRIEDA-LESUNG info

 

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2000

 

  • FRIEDA – MONOLOG von Andreas Lechner
    • Das Werk von Andreas Lechner ist 2006 als Hörbuch beim Verlag Komplett-Media, München Grünwald, erschienen. (mittlerweile vergriffen)

1999

1997

  • DER LETZTE MILKANER – Neuinszenierung in Regen
    • Musikalische Leitung: Marlene Eberwein-Seefelder
    • Inszenierung und Bühnenkonzeption: Nikol Putz
    • Premiere: 16. August 1997
      Niederbayerisches Landwirtschaftsmuseum, Kreisstadt Regen im Bayerischen Wald
      In der Regener Fassung von 1997

1992

  • SÜNDE.FALL.BEIL. – eine königliche Oper (Münchener Biennale)
    • Musik: Gerhard Stäbler
    • Libretto: Andreas F. J. Lechner
    • Musikalische Leitung: Kenneth Duryea
    • Inszenierung: Tobias Richter
    • Bühne und Kostüme: Florian Parbs
    • Koproduktion mit dem Bremer Theater
    • Archiv Münchener Biennale

1991/92

  • ANDERLS ANSCHLÄGE
    • Eigene wöchentliche bundesweite Samstags-Kolumne auf der neugeschaffenen Seite „Münchner Kultur“ in der Süddeutschen Zeitung

 

  • BERBER – Theaterstück von Andreas Lechner
    • UA im Münchner Feierwerk

berber-sz

1988

  • DER LETZTE MILKANER – ein Bauerequiem (Libretto)
    • 1. Münchener Biennale

 

  • Der Dichter JOHANN
    •  Monolog
    • auch BR-Hörspiel