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2015/19

Roman „Heimatgold“

Ab 6. Mai 2019 im Volk Verlag.

Vorkriegszeit im ländlichen Bayern: Während die Industrialisierung im Inntal Einzug hält, stemmt ein Bauernbub aus Kolbermoor jeden Tag Mehlsäcke im Dachkammerl über der Sägemühle des Großvaters. Josef Straßberger hat ein Ziel – der stärkste Mann der Welt zu werden. Und weder seine Herkunft noch die Einberufung ins „1. Bayerische Fußartillerie-Regiment“ können ihn aufhalten.
Er überlebt den Ersten Weltkrieg. Verwundet, aber nicht gebrochen geht er in die große Stadt zu den Gewichthebern des TSV 1860 München. Bald folgt Titel auf Titel: Deutscher Meister, Weltmeister, Weltrekordhalter – alles führt ihn zu seinem größten Triumph bei den Olympischen Spielen 1928. Die schillernden Zwanzigerjahre bringen den wirtschaftlichen Aufschwung, mit Gastronomie und Pferden häuft er ein Vermögen an. Doch dann entfachen die Nationalsozialisten den Weltenbrand …

Andreas Lechner taucht tief in das Leben seines Großvaters, des Gewichthebers und Olympiasiegers Josef Straßberger, ein und entwirft dabei das grandiose Sittengemälde eines halben Jahrhunderts deutscher Geschichte, von der Jahrhundertwende bis in die frühen Tage des Wirtschaftswunders.

Fakten zum Buch

Autor: Andreas Lechner
ISBN: 978-3-86222-300-8
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag, 15,0 x 24,5 cm, ca. 250 Seiten

Über den Autor:
Andreas Lechner ist als Regisseur und Produzent tätig, ansonsten ist er als Autor, Musiker und Schauspieler in Film und Theater unterwegs. Zuletzt am Berliner Ensemble und im Kinofilm „Zwei Herren im Anzug“ von Josef Bierbichler.

Links:

Capriccio: das Kulturmagazin des Bayerischen Fernsehens am 28.5.2019

Radio München Podcast

 

Stimmen:

„Heimatgold“ ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Buch. Es ist ein Stück bayerische Heldengeschichte, es ist Heimatgeschichte und irgendwie auch eine nachträgliche Familienzusammenführung.“ … Es ist der Stoff, aus dem gute Romane sind.“ (Stefan Sessler, Münchner Merkur, 14.6.2019)

„Eine reiche Chronik eines starken Bayern in bewegter Zeit.“

(Antje Harries, BR-Kulturmagazin Capriccio, 28.5.2019)

„Spannend, wie ein Krimi ist Heimatgold und dicht erzählt mit einem Sog, einem Poetischen, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen.“ (Tanja Gronde, BR)

Radio München Podcast:

Der gebürtige Münchner machte während seiner Lesereise auch in Oberammergau, im Hotel Kovel halt. Dort wurde er von Maximilian Pongratz und Matthias Meichelböck von Kofelgschroa musikalisch begleitet. Unsere Kollegin Maria Schön hat ihn auch getroffen. Hören Sie hier ihr Gespräch mit Andreas Lechner.

„Eine sehr bewegende Geschichte ist das geworden, die vor dem Ersten Weltkrieg in Kolbermoor beginnt und bis zu Straßbergers großen sportlichen Erfolgen führt und mit seinem Tod in den Fünfzigerjahren endet. Im Stil erinnert sie an die großen Erzählungen und Romane von Lena Christ oder Josef Ruederers, auch „Andreas Vöst“ von Ludwig Thoma könnte Pate gestanden haben. Oder, aktuelleres Beispiel, „Mittelreich“, … dem Schauspieler Josef Bierbichler.“ (Franz Kotteder, Süddeutsche Zeitung, 2.5.2019)

 

„Was für ein Kerl“ von Andreas Lechner in der TAZ – Sonderausgabe zu 100 Jahre Freistaat Bayern (6.11.2018)

Bildergalerie Bayern 2: Bilder aus dem Leben von Josef Straßberger

Links:

  • „Er war der erste Bayer, der bei Olympischen Spielen eine Goldmedaille gewann. Der Gewichtheber Sepp Straßberger. Christoph Krix zeichnet das Leben dieses bayerischen Kraftmenschen nach, der sportliche Triumphe feierte, zu Ansehen und Wohlstand kam – aber durch den Krieg fast alles wieder verlor.“

Bayern 2: „Der Stärkste Mann der Welt – Sepp Straßberger – ein Herkules aus Bayern“ 

  • Olympia – „Der gwamperte Herkules“ von Hans Kratzer:

Süddeutschen Zeitung vom 13.08.2016 anlässlich der Olympiade in Rio de Janeiro

 

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2009

  • PASEO MIRAMAR – EIN PALMENSOMMER (unveröffentlichte Arbeitsprobe)
    • Entstanden während des Stipendiumaufenthalts in der Villa Aurora, Los Angeles
    • Reading in Lawrence Ascher Galery, L.A. (Video ansehen)
  • Chapter from Paseo Miramar: Novel in Progress by Villa Aurora Fellow Andreas Lechner (University of Southern California)

  • FRIEDA  als Hörbuch
    • Monolog als Hörbuch bei Komplett Media erschienen (Bei Amazon kaufen) –
    • Andreas Lechner liest „Frieda“ – siehe Kontakt
    • CD-Tipp Münchner Merkur (CD erhältlich per Email-Bestellung beim Autor)
    • »Am 1. Mai 26 bin ich auf die Welt gekommen und mein Papa hat mir gesagt, da hast Dir ja einen schönen Tag ausgesucht. Nix wie gschossn ist da worden« 
    • Stramm war er beieinander, der Papa. Frieda Maria Lechner, geboren am 1. Mai 1926, war die Tochter von Josef Strassberger, dem ungeheuer erfolgreichen Münchner Gewichtheber. Er war nicht nur 13 Mal deutscher Meister, sondern errang 1928 und 1932 Medaillen bei den Olympischen Spielen. Andreas Lechner, der selbst liest, lässt seine Mutter in einer einfachen, geraden Münchner Mundart erzählen: von einem Sportler der alten Art, der Wirt wurde, von ihrer Kindheit in der Nazizeit, der Lebenstüchtigkeit in der Nachkriegszeit und den Übergang in den Frieden der Bundesrepublik. Frieda Maria Lechner war eine Zeitzeugin vor 1945, der Wirtschaftswunderjahre, bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Das Buch ist eingebettet in die Kulisse Münchens und beschreibt das Leben völlig unsentimental; von ihrem eigenen Schicksal, wie die Familie alles verloren hat bei der Währungsreform, wie sie Pech mit dem ersten Mann Beppi gehabt hat, mehr Glück mit dem zweiten Mann Franz, sich durchgeschlagen hat als Ladenbesitzerin bis zur Zeit als die Kaufhäuser und Großmärkte die kleinen Läden kaputt gemacht haben, bis zu ihrem Tod. Frieda erzählt, wie sie den Valentin erlebt hat, die Ida Schuhmacher, den Carl Orff.
    • „Eine Münchner Lebens-und Sittengeschichte ist dieser Monolog, von Andreas Lechner glänzend eingelesen und auch von ihm selbst mit wenigen, aber sehr passenden Zwischenmusiken versehen.“ Bernhard Jugel, Bayerischer Rundfunk

Hörbuch Frieda

Gerne können Sie buchen unter bergfilm@aol.com.

Frieda Lesung CD-Cover

 

FRIEDA-LESUNG info

 

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2000

 

  • FRIEDA – MONOLOG von Andreas Lechner
    • Das Werk von Andreas Lechner ist 2006 als Hörbuch beim Verlag Komplett-Media, München Grünwald, erschienen. (mittlerweile vergriffen)

1999

1997

  • DER LETZTE MILKANER – Neuinszenierung in Regen
    • Musikalische Leitung: Marlene Eberwein-Seefelder
    • Inszenierung und Bühnenkonzeption: Nikol Putz
    • Premiere: 16. August 1997
      Niederbayerisches Landwirtschaftsmuseum, Kreisstadt Regen im Bayerischen Wald
      In der Regener Fassung von 1997

1992

  • SÜNDE.FALL.BEIL. – eine königliche Oper (Münchener Biennale)
    • Musik: Gerhard Stäbler
    • Libretto: Andreas F. J. Lechner
    • Musikalische Leitung: Kenneth Duryea
    • Inszenierung: Tobias Richter
    • Bühne und Kostüme: Florian Parbs
    • Koproduktion mit dem Bremer Theater
    • Archiv Münchener Biennale

1991/92

  • ANDERLS ANSCHLÄGE
    • Eigene wöchentliche bundesweite Samstags-Kolumne auf der neugeschaffenen Seite „Münchner Kultur“ in der Süddeutschen Zeitung

 

  • BERBER – Theaterstück von Andreas Lechner
    • UA im Münchner Feierwerk

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1988

  • DER LETZTE MILKANER – ein Bauerequiem (Libretto)
    • 1. Münchener Biennale

 

  • Der Dichter JOHANN
    •  Monolog
    • auch BR-Hörspiel